zuletzt aktualisiert am 24.10.2007

Unterstützt haben wir bisher
folgende Projekte:

Nachruf

Ausfahrt mit Tschernobyl-Kindern
Die 63 km-Fahrt führte von Räbke nach Schöningen über Elmhaus, Groß Dahlum Schöppenstedt, Tetzelstein, Räbke.

Auf 4-6 Stationen sammelten Fahrer und Kind Spiele-Punkte. Belohnt wurden die Kinder für ihre Erfolge bei den Spielen am Ende der Fahrt bei einer Preisverleihung, die durch Spenden von Eltern und ACMler ermöglicht wurde.

Hier wird gerade den Kindern erklärt, wie sie sich auf dem Motorrad zu verhalten haben. (Es wird gedolmetscht )

Was wir trotzdem immer wieder brauchen (Spenden) sind folgende Sachen, damit die Kinder auch geschützt sind: Handschuhe, Regensachen, evtl.: ausrangierte Lederkombies, Jacken, Hosen in kleinen Größen und natürlich Helme. Diese Sachen werden dann beim ACM gelagert (zum Ausleihen und für Ausfahrten mit den Kindern).

Wenn Ihr also nicht wisst, wohin mit den Sachen wir wären Dankbar für jedes ausrangierte Kleidungsstück !!

Diese Fahrt ging über mehrere Stunden, die sehr lustig waren. Die Kinder kamen aus dem Staunen nicht heraus ("Diese vielen großen Maschinen").

Erklärung der Route. Jeder bekam eine Karte mit Skizze und Wegbeschreibung.

Danach wurde in entgegengesetzten Richtungen gefahren z.B. alle geraden Zahlen Richtung Schöningen alle ungeraden Richtung Tetzelstein.

Auf auf zur Fahrt....

Nach der Tour wurden die gesammelten Punkte ausgerechnet und die Preise verteilt.

Zum Ausklang des Tages bekamen wir von den Kindern noch eine Kostprobe ihrer russischen Lieder mit Akkordeonbegleitung.

Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt: Grillen am Abend

Du erinnerst Dich noch an die Demofahrt
und den Gedenkgottesdienst 1999 !?

Aber .... erinnerst Du Dich an "Cotoca "
?

Cotoca ist ein Ort am Rande der Millionen-Stadt Santa Cruz im Tiefland von Bolivien. 65% der ca. 25.000 Einwohner sind unter 20 Jahren alt. Die Menschen in Cotoca leben von der Landwirtschaft (Mais und Yucca) und von dem Herstellen von Tonmaterialien, z.B. Wasserkrügen und Kunsthandwerk zum Verkauf. Die meisten Leute sind als Tagelöhner tätig. In Cotoca gibt es zwei Privatschulen, die viel Schulgeld kosten, und deshalb für den größten Teil der Bevölkerung nicht zugänglich sind. Außerdem gibt es zwei staatliche Schulen, die aber ca. die Hälfte der Zeit geschlossen sind, weil die Lehrer vom Staat ihren Lohn nicht erhalten und deshalb nicht zur Arbeit kommen. Ordensschwestern, die vor 4 Jahren nach Cotoca kamen, haben sich für die soziale Betreuung der Familien, Kinder und Jugendlichen stark gemacht. Sie erhielten durch unser Partnerschaftsprojekt die Unterstützung, eine sogenannte Partikularschule zu bauen, d.h. die Trägerschaft ist in der Hand der Kirche, die den finanziellen Rückhalt bietet, wenn der Staat seiner Lohnzahlung an die Lehrer nicht gerecht wird. Ein regelmäßiger und qualifizierter Unterricht wird dadurch möglich.

Nach 3,5 Jahren Bauzeit, die von der katholischen Gemeinde St.Bernward, Salzgitter, von der katholischen Arbeitnehmerbewegung der Diözese Hildesheim, der St.Bonifatius-Kirche, Bielefeld, und durch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer Braunschweig e.V.,( ACM ), unterstützt wurde, fand am 7. Februar 2000 die Schuleinweihung mit den ersten 6 Klassenräumen statt. 150 Kinder vom Vorschulalter bis zur 5.Klasse werden zur Zeit unterrichtet. Daneben werden die Räume genutzt, um Frauen das Nähen zu vermitteln und Sie damit finanziell unabhängig zu machen. Jugendliche erhalten am Nachmittag Nachhilfe. Für erwachsene Analphabeten ist sie eine Abendschule.

Für die Zukunft sind insgesamt 14 Klassenräume geplant, so dass die Schule den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit zum Hochschulabschluss gibt, sie in die Computertechnik einweist und Lehrwerkstätten zur Verfühgung stellen wird.
Wir alle bauen weiter. Bauen Sie mit !!!!!

 
 


 

Hilf mit...

...damit auch Kinder
in Cotoca
eine Zukunft haben !!

 

Kontaktadresse:

Bärbel Smarsli
Gemeinde St.Bernward
Pappeldamm 76

38239 Salzgitter


Tel 05341 - 26177

Fax 05341 - 268594

 

Weitere Aktionen sind 2006 geplant!

Spendenkonto:
" Kath.Kirche St.Bernward - Bolivien "
Konto-Nr.: 3516150 bei Nord LB, BLZ 250 500 00
Wenn du eine Adresse angibst, schicken wir eine Spendenquittung.

Nachruf zum Tode von Sr. Luisa Chavarri

 

Mit großer Bestürzung haben wir erst vor 4 Wochen von der schweren Krankheit Sr. Luisas gehört. Nun erhalten wir die Nachricht, dass uns Sr. Luisa gestern, 12. März 2005, in die Ewigkeit vorausgegangen ist. Am 26. August wäre Sr. Luisa 53 Jahre alt geworden. Nun hat ein rastloses Leben im Einsatz für die Armen und Benachteiligten – vor allem der Kinder und Jugendlichen – bei Gott seine ewige Ruhe und wie wir glauben ewiges Leben gefunden.

 

Es ist noch nicht lange her, als uns in einem Brief der Hausoberin des Franziskane-rinnenkonventes in Cotoca, Sr. Almerina, die Nachricht von ihrer schweren Krankheit erreichte. Mutter Oberin berichtete darin, dass Sr. Luisa sich schon seit Herbst ver-gangenen Jahres in Peru aufhielt, um ihre Krankheit behandeln zu lassen. Da sich ihr Zustand aber nicht besserte, sondern immer besorgniserregender wurde, hat ihr Bruder, der in den Vereinigten Staaten lebt, sie zwecks besserer Behandlung in die Staaten geholt. Aber auch hier kam alle ärztliche Hilfe zu spät und war vergebens. Denn Sr. Luisa ist ihrer Krankheit – einem bösartigem Krebs – erlegen.

 

Kennengelernt haben wir Sr. Luisa bei einer Begegnungsfahrt im Jahre 1996. Dort erzählte sie uns von ihrem Traum „einer Schule für alle“. Auf dem Flughafen in Santa Cruz de la Sierra/Bolivien gab sie uns die Pläne für diese Schule in die Hände, „damit wir uns nicht vergessen und in Erinnerung bleiben“ wie sie damals sagte.

Ihr fester Glaube und ihre hoffnungsvolle Ausstrahlung steckten uns an und zog Kreise...

Beharrlich hat sie diese Pläne verfolgt, sodass schon 4 Jahre später - im Jubiläums-jahr 2000 - die ersten vier Klassenräume und ein Raum für den Kindergarten einge-weiht wurden und die ersten Kinder eine Privatschule besuchen konnten, gleich ob sie das Schulgeld bezahlen konnten oder nicht. Denn dank ihrer „Bausteine“, der zahlreichen Sponsoren, haben wir die Verwirklichung ihres Traumes unterstützen dürfen. In den vergangenen sieben Jahren konnte so über 300.000 € für den Schulbau investiert werden. Und gerade in diesem Jahr sind die letzten Räume fertiggestellt worden.

 

Die Vision einer Schule für alle hat sie geleitet und kein Widerstand konnte ihrer Beharrlichkeit standhalten. Den letzten Kampf gegen ihre Krankheit allerdings hat sie in dieser Welt nicht gewinnen können.

 

Wir sind dankbar, Sr. Luisa gekannt zu haben, und schätzen uns glücklich, dass wir dank ihrer Unterstützung mithelfen durften, die Vision von Sr. Luisa zu verwirklichen. Wie im letzten Weihnachtsbrief schon angekündigt, werden wir Sr. Luisas Werk fortsetzen und versuchen, eine berufliche Ausbildung an die Schule anzugliedern und den Jugendlichen eine weitere Grundlagen für ihre Zukunft vermitteln zu können.

Wir sind davon überzeugt, dass dies ihrem Willen entsprochen hätte, denn sie stand diesen Plänen sehr aufgeschlossen gegenüber.

 

Gott sei Dank haben die neue Hausoberin in Cotoca, Sr. Almerina und ihre Mitschwestern dies Erbe angenommen und so werden wir gemeinsam – in Cotoca und hier – weiterbauen, in ihrem Gedenken und unter Gottes Segen.

 

Wir glauben, dass Gott Sr. Luisa alles Gute, das sie getan hat, überreich vergelten wird, und dass sie bei ihm nun ausruhen darf von ihren unermüdlichen Einsatz und schließlich von ihren Leiden, von denen sie nie viel Aufhebens machte.

Diese Gewissheit tröstet uns und lässt uns in ihrem Sinne weiterarbeiten. Dabei hoffen wir auch weiterhin auf ihre Hilfe.

 

Im Gedenken an Sr. Luisa wollen wir am Sonntag, 10. April 2005 um 10.15 Uhr in der St. Bernward-Kirche, Pappeldamm 76, 38239 Salzgitter-Thiede/Steterburg ein Dank- und Auferstehungsamt halten, zu dem Sie alle herzlich eingeladen sind.

 

Dios acompagna nuestro camino – Gott begleite unseren Weg und Sr. Luisas Fürsprache bei Gott wird unser Werk gut gelingen lassen.

P. Ludger Wolfert, CSsR Bärbel Smarsli Thomas Fehst und Nils Oliva und Familie